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	<title>ZOTIN.COM &#187; How-To</title>
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	<description>internet- &#38; multimedia services</description>
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		<title>E-Mail optimal nutzen. 7 Regeln, wie man E-Mail produktiv nutzen sollte.</title>
		<link>http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 23:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rusty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
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		<description><![CDATA[Das inzwischen etwas langsam gewordene Kommunikationsmittel E-Mail soll nicht noch weiter ausgebremst werden, sondern man sollte seine Arbeit damit optimieren. An bestimmten Tagen bekomme ich persönlich 150 und mehr E-Mails und muss bis zu 50% davon auch beantworten. Das macht 1500 ungelesene E-Mails nach einer 10-tägigen Abwesenheit! Inhalte dieses Posts mögen für viele erfahrene Internetnutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das inzwischen etwas langsam gewordene Kommunikationsmittel E-Mail soll nicht noch weiter ausgebremst werden, sondern man sollte seine Arbeit damit optimieren. An bestimmten Tagen bekomme ich persönlich 150 und mehr E-Mails und muss bis zu 50% davon auch beantworten. Das macht 1500 ungelesene E-Mails nach einer 10-tägigen Abwesenheit! </p>
<p>Inhalte dieses Posts mögen für viele erfahrene Internetnutzer ein alter Hut sein und dennoch treffe ich sehr oft auf Leute, die es meiner Meinung nach schlicht falsch machen. Deshalb präsentiere ich heute 7 Regeln, die man beim E-Mail Verkehr beachten sollte:</p>
<p>Regel #1: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel1">Immer die aktuellste E-Mails zuerst bearbeiten.</a><br />
Regel #2: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel2">Beim Antworten niemals den Betreff verändern.</a><br />
Regel #3: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel3">E-Mail Diskussionen niemals kürzen!</a><br />
Regel #4: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel4">Filterfunktionen sinvoll nutzen</a><br />
Regel #5: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel5">Die optimale Formatierung wählen</a><br />
Regel #6: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel6">Anhänge: ja, aber bitte richtig!</a><br />
Regel #7: <a href="http://www.zotin.com/2009/07/30/email-optimal-nutzen-7-regeln-wie-man-email-produktiv-nutzen-sollte#regel7">An alternative Kommunikationswege denken!</a><br />
<span id="more-141"></span><br />
<a name="regel1"></a><strong>Regel #1: Immer die aktuellste E-Mails zuerst bearbeiten.</strong></p>
<p>Oft steht man mit in einer E-Mail mit mehreren Adressaten, sodass sich mehrere Leute an der Diskussion beteiligen. Da man nie bei einer Mail mit mehreren Adressaten den Betreff verändern darf (s. Regel #2), außer die üblichen, automatisch angefügten Präfixen (AW: WG: RE: FW:), sollte man mit der aktuellsten ungelesenen E-Mail zu dem besprochenen Thema anfangen. Wenn sich alle dran gehalten haben und die E-Mail nicht zwischendurch gekürzt worden war (s. Regel #3), sieht man in der aktuellsten E-Mail den gesamten Verlauf der Diskussion. In seltenen Fällen, wenn zwei oder mehrere Leute gleichzeitig geantwortet haben, könnte es hier jedoch zum Informationsverlust kommen, also bitte einwenig aufzupassen! Kurzer Blick auf das Eingangsdatum und die Uhrzeit kann hier sehr behilflich sein.<br />
Folgt man dieser Regel nicht und bearbeitet die E-Mails in umgekehrter Reihenfolge, so besteht eine große Gefahr, dass man sozusagen mit der Vergangenheit kommuniziert und der eigene Diskussionsbeitrag absolut &#8220;outdated&#8221; ist. </p>
<p><em>Tipp: Sortieren der E-Mails nach Betreff (z.B. MS Outllook, Entourage etc.) kann schnell helfen den Überblick über die aufgelaufenen Diskussionen zu gewinnen. Der <a href="http://mail.google.com">GooglE-Mail</a> Dienst macht es sogar voll automatisch, hier werden Mails mit dem gleichen Betreff immer als Stapel behandelt.</em></p>
<p><a name="regel2"></a><strong>Regel #2: Beim Antworten niemals den Betreff verändern.</strong></p>
<p>Egal wie unsinnig der Betreff einer E-Mail auch sein mag, antwortet man an ein Verteiler, darf man niemals den Betreff der E-Mail verändern. die Leute verlassen sich drauf und sind schnell verärgert, wenn sie merken, dass sie sich in eine bereits durchgekaute Diskusion reinlesen, nur weil der Betreff nun anders ausschaut.<br />
Der Formulierung der eigenen Betreffzeile einer neuen Mail, soll dagegen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das ist wie die SEO der E-Mail, der teuere, prominente Teaser im Wald von Schlagzeilen.</p>
<p><a name="regel3"></a><strong>Regel #3: E-Mail Diskussionen niemals kürzen!</strong></p>
<p>Gerade wegen des in der Regel #1 beschriebenen Sachverhaltes, sollte man nie E-Mail Diskussionen kürzen. Man antwortet entweder deutlich sichtbar zwischen den Zeilen oder einfach oberhalb des ganzen Verlaufs. Bedingt, also wenn man sich absolut sicher ist was man tut, darf man die Leute in Kopie (&#8220;aus dem CC&#8221;) entfernen. Generell würde ich aber davon eher abraten. </p>
<p><em>Übrigens: bei einer bereits angelaufenen Diskussion tonnenweise neue Adressaten in Kopie zu setzen, gehört sich auch nicht. Stellt man sich selbst an die Stelle der anderen, merkt man schnell, wie verwirrend ein Einstieg in eine Diskussion ohne Vorwort oder Einleitung sein kann. Das kostet jeden neuen Beteiligten viel Zeit, Mühe und Nerven!</em></p>
<p><a name="regel4"></a><strong>Regel #4: Filterfunktionen sinvoll nutzen</strong></p>
<p>Fast jeder ausgereifte E-Mail Client verfügt über Filterfunktionen. Man kann E-Mails von bestimmten Absendern, an bestimmte Verteiler, mit bestimmten Wörtern oder Wortgruppen im Betreff oder im Text filtern. Filtern bedeutet: automatisch in virtuelle Ordner verschieben, löschen, weiterleiten usw. Richtig konfigurierte Filter können sehr Praktisch sein, falsch konfigurierte: richtig lästig.<br />
Z.b. ist es sinvoll einen Filter, der bestimmte Themen, wie zB &#8220;JUNK&#8221; direkt in einen Ordner verschiebt, um diese später lesen zu können, oder auch direkt zu löschen. Auch Statistiken, svn commits, Newsletter also themenbezogene, spezifische Benachtichtigungsmails in entsprechende Ordner &#8220;weg zu filtern&#8221;. Man möchte diese ja ggf. nicht löschen, aber auch nicht zwischen dem täglichen E-Mail-Verkehr haben.<br />
Falsch angewendete Regeln, können zum Beispiel abteilungs- oder personenbezogene Ordner sein, in die E-Mails von bestimmten Absendern automatisch wegfiltern. In diesem Falle verliert man schnell die Übersicht bei größeren, abteilungsübergreifenden Diskussionen und weiß nicht zu dem richtigen Augenblick wer, wann bereits Feedback gegeben hat.</p>
<p>Themenbezogene Ordner anzulegen ist ja grundsätzlich nicht falsch, schliesslich möchte man auch in seinem eigenen Postfach eine gewisse Ordnung halten. Ich bevorzuge jedoch das manuele Einräumen der E-Mails, die durch meine Filter quasi hindurchfallen, wenn ich gezwungen bin z.B. mit Outlook zu arbeiten. Gott sei dank gibt es keine Schwierigkeiten bei GoogleMail, denn dort bringt man per Filter oder Manuel die sog. &#8220;Labels&#8221; an, die wie virtuelle Sammlungen fungieren unf Archiviert grundsätzlich alles, was man nicht direkt im Posteingang haben möchte.<br />
Schliesslich ist das Beste an GoogleMail: die integrierte Suchfunktion. Es gab noch keine Mail von mittlerweile zehntausenden, die ich dort nicht innerhalb von Sekunden wiedergefunden habe. Dagegen mit Outlook habe ich schon des öfteren über verlorene, verlegte E-Mails geklagt. <em>Dies sollte keine Schleichwerbung sein, ich bin von der Funktionalität dieses Dienstes schlicht überzeugt!</em></p>
<p><a name="regel5"></a><strong>Regel #5: Die optimale Formatierung wählen</strong></p>
<p>Es gibt unterschiedliche Wege Antwort auf eine E-Mail Diskussion zu formatieren. Entweder man schreibt seinen Beitrag oben in die Antwort-Mail und lässt den Verlauf unten unangetastet stehen, oder man nimmt die letzte Antwort und setzt mit einem sichtbaren Bezug seine Kommentare zu den einzelnen Teilen ein. Ich bevorzuge die reine <u>Text E-Mail</u>, wenn notwendig die <u>RichText</u> formatierung, wo man etwas Wichtiges fetten oder unterstreichen kann. In den seltensten Fällen greife ich zu HTML. Verschiedene E-Mail Clients interpretieren die <u>HTML formatierte E-Mails</u> immer unterschiedlich, eingebettete Objekte verrutschen oder verschwinden sogar komplett, sodass die Verwirrung bei den Adressaten komplett ist.<br />
Gerne nehme ich Teile der Diskussion auf und Zitiere diese im eigenen Text, wie man es z.B. in einem Buch machen würde: leicht erkennbar von wem das Zitat ist, optisch gut trennbar. Es muss beim letzten Überfliegen der eigenen E-Mail vor dem Abschicken gar nicht mehr um die Inhalte gehen, sondern um die Optik! Man sollte sich die Fragen stellen:  </p>
<p>- Sind meine Schlüsselaussagen gut erkennbar?<br />
- Ist die Idee, die ich vermitteln möchte auch für Jemanden, der nur quer liest, sichtbar?<br />
- Sind die Trennungen zwischen einzelnen Fragen oder Themen klar?</p>
<p>Niemals darf die Poente im PostScriptum verschwinden oder in einem Nebensatz erwähnt werden. E-Mails werden leicht &#8220;zwischendurch&#8221; gelesen und da kann schon etwas schnell überlesen werden.</p>
<p><em>Übrigens: Der E-Mail Footer oder die E-Mail-Signatur sollte keine Grafiken beinhalten, sondern einfach sein und mit in einer Zeile alleinstehenden zwei Minuszeichen (zwei Bindestriche) und einem Leerzeichen &#8220;- &#8211;  &#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signature">getrennt werden</a>.</em></p>
<p><a name="regel6"></a><strong>Regel #6: Anhänge: ja, aber bitte richtig!</strong></p>
<p>Allgemein sollte die Regel gelten: je mehr Adressaten sich in der E-Mail, die ich gerade abschicke, befindet, desto kleiner sollte diese E-Mail sein. Insbesondere natürlich auch was die angehängten oder eingebetteten Dateien angeht. <u>Ein absolutes TABU</u> ist eine Junk-Mail an alle Mitarbeiter eines großen Unternehmens in dem man arbeitet (sog. ALL @ MAIL), mit mehreren Megabytes an Bildern von Wohnungen oder sonstigen Habseligkeiten, die man anbietet, im Anhang. Auch wenn eine solche E-Mail korrekt mit &#8220;JUNK&#8221; im Betreff gekennzeichnet ist, heisst es noch lange nicht, dass man die Postfächer seiner Kollegen zumüllen darf. Korrekterweise sollte man die Anhänge mit Links zum Download anbieten oder auf Öffentlichen Laufwerken des Unternehmens ablegen, worin man dann im Text verweist. Große (>10MB), vertrauliche Dateien, legt man optimalerweise auf einem Server, wo der Adressat per SFTP zugreifen kann.</p>
<p><a name="regel7"></a><strong>Regel #7: An alternative Kommunikationswege denken!</strong></p>
<p>E-Mail Kommunikation kann auch schnell aus dem Ruder laufen. Dies sollte man stets sich selbst vor Augen führen und die Alternativen gekonnt einsetzen. Dafür bieten sich z.B. <strong>Telefonkonferenzen</strong>, um schneller mit mehreren Leuten bestimmte Fragen zu klären, <strong>einfache Telefonate</strong>, wo man eine viel schneller eine Antwort bekommt und direkt mit der nächsten Frage fortfahren kann. <strong>Instant Messaging Chats</strong> sind auch stets gute Alternative zum Telefonat, wenn man als Nerd möglicherweise generell nicht so gerne telefoniert (ja, solche Leute gibt es und es sind nicht wenige!) Sich immer weiter entwickelnde <strong>Collaboration Tools</strong>, wie z.B. <a href="http://wave.google.com/">Google Wave</a> versprechen in der Zukunft sehr schnelle, transparente und produktive Kommunikationsmittel zu werden. Ja, selbst <a href="http://twitter.com">Twitter</a> ist ein alternativer, schneller Kommunikationsweg geworden, den man heute nicht außer Acht lassen sollte!</p>
<p>Bevor du also die nächste E-Mail-Bombe abwirfst, überlege es dir gut, ob du nicht zu einem andern Weg als E-Mail greifst, der ggf. produktiver und schnller wäre für deinen stets speziellen Bedarf.</p>
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		</item>
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		<title>Stitching: Panoramafotos &#8211; leicht gemacht</title>
		<link>http://www.zotin.com/2007/01/22/stitching-panoramafotos-leicht-gemacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 19:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rusty</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um beeindruckende Panoramafotos zu erzeugen braucht man nicht immer eine spezielle Kamera oder ein spezielles Objektiv. Sobald an einer Kamera die Belichtungszeit und die Schärfe komplett manuell eingestellt werden können, reicht das in den meisten Fällen aus! In erster Linie geht es darum zu verstehen, was man schon während der Aufnahme beachten sollte, damit die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um beeindruckende Panoramafotos zu erzeugen braucht man nicht immer eine spezielle Kamera oder ein spezielles Objektiv.<br />
Sobald an einer Kamera die Belichtungszeit und die Schärfe komplett manuell eingestellt werden können, reicht das in den meisten Fällen aus!</p>
<p>In erster Linie geht es darum zu verstehen, was man schon während der Aufnahme beachten sollte, damit die Ansprüche an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stitching">Stitching</a>-Software möglichst gering werden und somit das Ergebnis möglichst fehlerfrei wird.</p>
<p><a href='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/berlin-spreebogen-1859825.jpg' title='Berlin, Spreebogen' rel="lightbox[24]"><img src='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/berlin-spreebogen-1859825.thumbnail.jpg' alt='Berlin, Spreebogen' /></a><br />
<em>Dieses Panorama wurde zusammengesetzt aus 13 vertikalen <a href="http://www.zotin.com/2007/01/05/hdri-fotos-verstandnis-technik/">HDRi </a>Bildern.</em></p>
<p>Eines der größten Probleme bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafotografie">Panoramafotografie </a>ist die Belichtung. Diese muss während aller Einzelaufnahmen unbedingt unverändert bleiben, damit es beim späteren Zusammenfügen der einzelnen Bilder zu einem Panorama keine gravierende Unterschiede in der Belichung gibt und somit die Kanten der zusammengefügten Bilder nicht wahrnehmbar werden. Bereits vor der Aufnahme muss man bedenken, welche Lichtverhältnisse herrschen auf der gesamten Länge (Breite) des Motivs und was wäre die beste &#8220;mittlere&#8221; Belichtungseinstellung, damit auf dem Foto später keine überbelichteten Stellen gibt. </p>
<p><span id="more-24"></span><em>Für die meisten Fälle gilt auch: besser unterbelichtet, als überbelichtet.<br />
Wenn also der Himmel z.B. <strong>etwas </strong>dunkler als gewünscht auf dem Foto erscheint und die dunkle Partie des Waldes eher in ein undefiniertes Schwarz verläuft, ist es immernoch besser, als wenn der Wald klar zu sehen ist doch der Himmel kaum eine Wolke mehr zeigt und aus einem planen, weißem Fleck besteht.</em></p>
<p><a href='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/sonycenter1845025.jpg' title='Berlin, Sony Center' rel="lightbox[24]"><img src='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/sonycenter1845025.thumbnail.jpg' alt='Berlin, Sony Center' /></a><br />
<em>Dieses Panorama wurde aus 6 vertikalen <a href="http://www.zotin.com/2007/01/05/hdri-fotos-verstandnis-technik/">HDRi </a>Bildern zusammengesetzt.</em></p>
<p>Ist die <strong>mittlere Belichtungseinstellung</strong> gefunden, sollte man noch kontrollieren, dass der <strong>Autofokus ausgeschaltet</strong> ist und die Schärfe richtig eingestellt ist. Nun kann geknipst werden. Beste Ergebnisse erzielt man mit der Benutzung eines Stativs und <strong>Überlappung der Bilder von 25 und mehr Prozent</strong>! Aber auch Freihand aufgenommene Panoramas sind nicht unmöglich: hier ist nur wichtig, dass der Horizont immer richtig ausgerichtet ist. Ich orientiere mich dabei gern an den Messfeldern im Sucher meiner D400, oft gibt es aber auch bei kleineren Kameras die Möglichkeiten ein Gitter oder die Linien des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Schnitt">Goldenen Schnitts</a> einzublenden, an denen man sich auch prima orientieren kann. Wichtig ist dabei bei der Drehung sich tatsächlich möglichst um die Kamera herum. Die besten Ergebnisse bekommt man wohl mit einem Stativ und einer Vorrichtung, die sich um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nodalpunkt">Nodalpunkt </a>des Objektivs drehen lässt.</p>
<p>Sind die Bilder gemacht, müssen diese zuhause am PC mit Hilfe einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stitching#Software">Stitching-Software</a> zusammengefügt werden. Diese Software gibt es in verschiedenen Variationen, von kostenlos bis sehr teuer und mit unterschiedlichen pro und contras.</p>
<p>Bei der Verwendung von <strong>RAW</strong>-Aufnahmen muss beim Konvertieren der RAW-Bilder, wie bei der Aufnahme bedacht werden, ebenfalls bedacht werden, dass die Einstellungen bei allen Einzelbildern eines Panoramas gleich bleiben!</p>
<p>Bei Panoramas mit bewegten Objekten, wie z.B. Wolken, Autos, Schiffe oder Personen muss die <strong>Bewegung</strong> einzelner Objekte mitbedacht werden und das Panorama <strong>zügig </strong>und möglichst gegen die Laufrichung aufgenommen werden, damit z.B. ein und dieselbe Person oder Schiff nicht zwei Mal auf dem Bild später auftauchen.</p>
<p>Panoramas können natürlich auch in HDRi aufgenommen werden, wenn das Motiv sich nicht schnell ändert. Diese Technik wurde im früheren Post <a href="http://www.zotin.com/2007/01/05/hdri-fotos-verstandnis-technik/">hier </a>erklärt.</p>
<p><a href='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/chao_praya1794225.jpg' title='Bangkok, Chao Phraya' rel="lightbox[24]"><img src='http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2008/11/chao_praya1794225.thumbnail.jpg' alt='Bangkok, Chao Phraya' /></a><br />
<em>Dieses 180° Panorama wurde aus 15 freihand geschossenen Bildern zusammengesetzt.</em></p>
<p><a href="http://photosight.at" target="_blank"><img id="image28" src="http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2007/07/photosightat.thumbnail.gif" alt="photosight.at" align="left" hspace="3" /></a></p>
<p>Sie sind noch kein Mitglied im photo.sight Foto-Club?</p>
<p>Deutschsprachige Fotoenthusiasten treffen sich auf <a href="http://photosight.at" target="_blank">photosight.at</a>!!! Die Mitgliedschaft ist <b>absolut kostenlos</b>!<br />
<br style="clear:both;" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>HDRi (HDR, DRI): Verständnis, Technik und Anwendung</title>
		<link>http://www.zotin.com/2007/01/05/hdri-fotos-verstandnis-technik/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 00:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rusty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bild kann ein HDR (High Dynamic Range Image) Bild genannt werden, sobald es mit mehr als einer Belichtungsstufe aufgenommen wurde. Wozu das ganze? Nun, menschliches Auge ist so gebaut, dass wir innerhalb weniger Augenblicke uns in einem dunklen Raum an das &#8220;Licht&#8221; dort drin gewöhnen können und Gegenstände erkennen können, ebensoschnell, wie wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bild kann ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image">HDR (High Dynamic Range Image)</a> Bild genannt werden, sobald es mit mehr als einer Belichtungsstufe aufgenommen wurde. </p>
<p><strong>Wozu das ganze?</strong> </p>
<p>Nun, menschliches Auge ist so gebaut, dass wir innerhalb weniger Augenblicke uns in einem dunklen Raum an das &#8220;Licht&#8221; dort drin gewöhnen können und Gegenstände erkennen können, ebensoschnell, wie wenn man plötzlich im gleichen Raum eine helle Lichtquelle einschaltet, sehen wir in bruchteilen der Sekunde die gesamte Umgebung. Diese Fähigkeit hat unser Auge nur dank der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iris_%28Auge%29">Iris</a>, die ihre Öffnung je nach Lichtverhältnissen ändert und somit mehr oder weniger Licht durchlässt.</p>
<p>Bei einem Foto, das bereits aufgenommen wurde, sieht man alles abgelichtete mit der Lichtintensität entsprechend der Öffnung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irisblende">Irisblende </a>des Fotoapparats im Moment der Aufnahme. D.h. <strong>nach</strong> der Aufnahme die Irisblende zu ändern, um so zum Beispiel besonders dunkle Partien des Bildes zu erkennen, oder in besonders hellen Stellen etwas zu sehen, hat man gar keine Chance!<br />
<span id="more-20"></span><br />
Hier hilft nur bereits beim Aufnehmen des Bildes mehrere Bilder mit unterschiedlichen &#8220;Blenden&#8221; zu machen, und diese später zu einem Bild zusammen zu führen&#8230; <strong>Doch vorsicht!</strong> Beim Verändern der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende">Blende </a>wird die Schärfentiefe des Bildes verändert. Kombiniert man mehrere, solche Aufnahmen, wird die unterschiedliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe">Schärfentiefe </a>bestimmte Bereiche des Endprodukts noch unschärfer machen, sodass ungewollte Effekte im Bild auftreten.<br />
Um also besonders helle und besonders dunkle Stellen im Bild möglichst ohne Qualitätsverlust durch Mehrfachaufnahmen zu machen,  <strong>darf die Blende nicht verändert werden</strong>! Man Verändert die <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belichtungszeit">Belichtungszeit</a></strong>, denn diese Veränderung hat den gleichen Effekt unterschiedliche Helligkeiten eines Motivs aufzufangen, ohne aber dabei die Schärfentiefe zu verändern. Es wird eine sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belichtungsreihe"><strong>Belichtungsreihe</strong> </a>erstellt, bzw. es wird in einer <strong>Belichtungsreihe </strong>fotografiert. Dies kann je nach Kamera manuell oder automatisch geschehen (Auto Exposure Bracketing = AEB).</p>
<p>Sich verändernde Motive, wie vorbeifahrende Autos, springende Sportler usw. haben dabei allerdings leider kaum Möglichkeit in &#8220;HDR&#8221; aufgenommen zu werden, es sei denn durch HDR Erzeugung aus einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat">RAW-Bild</a> aber dazu irgendwann mal später.<br />
Es können also nur unbewegte oder sich nur sehr langsam bewegende Motive (z.B. Wolken) durch die Mehrfachbelichtung aufgenommen werden.</p>
<p>Ich lerne diese Technik erst gerade kennen und bevorzuge bisher die Automatische Belichtungsreihe &#8220;AEB&#8221; mit je 2 Belichtungsschrutten ud insgesamt 3 Aufnahmen. (meine EOS 400D kann leider nur 3 Bilder im AEB Modus machen). Für einen leichten HDR-Effekt reicht es aber meistens.</p>
<p><strong>Wie wird das gemacht:</strong></p>
<p><img id="image21" src="http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2007/01/aeb.jpg" alt="AEB: Auto Exposure Bracketing" align="left" /><br />
<em><strong>Automatische Belichtugsreihe:</strong></em><br />
Am sichersten ist es, wenn man ein Stativ verwendet. So kann man nicht nur Abend- und Nachtmotive verwacklungsfrei ablichten, sondern braucht die Bilder beim Kombinieren zu einem HDR Bild nicht aufeinander auszurichten. Im Idealfall verwendet man einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernausl%C3%B6ser">Fernauslöser</a>, damit im moment der Aufnahme die Kamera nicht berührt wird. Ich verwende hierfür eine Infrarotfernbedingung. Im Zweifelsfall kann auch der Selbstauslöser helfen. Zuvor muss man im Menü der Kamera die Funktion &#8220;AEB&#8221; aktivieren und die Belichtungsschritte einstellen. Ich verwende hier fast immer +-2 Blenden.</p>
<p><em><strong>Manuelle Belichtingsreihe:</strong></em><br />
Prinzip ist dasselbe, nur dass hier ohne einen Stativ es fast gar nicht geht. Am besten nimmt man einen sehr stabilen Stativ, denn die Kamera muss zwischen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belichtung_%28Fotografie%29">Belichtungen </a>bedient werden und der Bildausschnitt sollte stets dergleiche bleiben. Auch hier sollte man aus der Ferne auslösen, um nicht an der Kamera zu wackeln.<br />
Man beginnt, je nachdem wieviele Belichtungsstufen man machen möchte, bei der kleinsten oder bei der größten Belichtungszeit und geht in regelmässigen Belichtungsschritten in die entgegengesetzte Richtung, sodass man 3 bis ca. 12 (empfehlenswertes Maximum) Belichtungen pro Motiv erhält. Beim Bedienen möglichst wenig an der Kamera rütteln&#8230;</p>
<p><strong>Allgemein gilt:</strong> je mehr Belichtungsstufen gemacht werden, desto größer ist das Belichtungsspektrum des Endergebnisses. Die Schärfe des Bildes kann allerdings bei einer großen Anzahl von Aufnahmen schon etwas leiden.</p>
<p><strong>Kombinieren der Aufnahmen zu einem HDRi</strong><br />
Alle Aufgenommenen Bilder einer Belichtungsreihe können auf unterschiedliche Art zusammengefügt werden.<br />
Es gibt eine Reihe von Programmen, mit denen HDR Bilder aus mehreren Bildern erzeugt werden. Um nur einige Beispiele zu nennen:<br />
<code>
<ul>
<li> <a href="http://www.fdrtools.com/fdrtools_basic_e.php">FDRTools Basic</a> (freeware)</li>
<li> <a href="http://www.hdrsoft.com/de/">Photomatix </a> (ca 79,00 €)</li>
<li> <a href="http://www.adobe.com/de/products/photoshop/">Photoshop CS2</a> (ca 1.070,- €)</li>
</ul>
<p></code></p>
<p>Wie genau die einzelnen Arbeitsschritte hier aussehen, versuche ich später gesondert aufzuzeigen. Hierzu gibt es im Netz allerdings schon unzählige <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=tutorial+create+HDRi&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=">Tutorials</a>.</p>
<p>Nachdem ein HDR Bild erzeugt wurde, sieht es auf einem gängigen Monitor meist recht seltsam aus, da die herkömmlichen Monitore den Helligkeitsspektrum eines HDR Bildes nicht richtig abbilden können. Das HDR Bild soll für den Druck von 32Bit af 16Bit Farbtiefe (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagged_Image_File_Format">TIF-Format</a>) und für das Web runter aug 8Bit Farbtiefe (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/JPG">JPG-Format</a>) heruntergerechnet werden. Bei dem Schritt von 32 auf 16 Bit hat man meist die Möglichkeit, den zu verwendeten Spektrumausschnitt, sowie die Intensitätskurve genauer zu wählen und so auf das Endergebnis Einfluss zu nehmen.</p>
<p><img id="image22" src="http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2007/01/aeb_tm_hdri.jpg" alt="Tonemapped HDRi" align="left"/><br />
Auf den ersten Blick schaut das heruntergerechnete HDR Bild genau so aus, wie das Bild in der Mitte mit dem 0-ten Belichtungsschritt (AEB 0). Bei genauem Hinsehen, erkennt man jedoch, dass die hellen Partien des Bildes besser dargestellt werden und es weniger überbelichtete Flecken im Bild gibt, genauso wie die dunklen Stellen des Bildes mehr Struktur bekommen und nicht mehr einfach pechschwarze Stellen sind.</p>
<p>Die Grundidee der HDR-Fotografie ist möglichst realistische Aufnahmen zu machen mit einem möglichst großem Helligkeitsspektrum, so, wie unser Auge das in der Realität wahrnehmen würde. </p>
<p><img id="image23" src="http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2007/01/aeb_tm_art.jpg" alt="Tonemapping - Art" align="left" />Beim Erzeugen von HDR Bildern wird aber auch noch oft an den Software-Reglern &#8220;herumgedreht&#8221; und küntlerisch experimentiert, sodass besondere Licht- und Schatteneffekte entstehen, die dem Bild ein unnatürliches und eher märchenhaftes Charakter verleihen.</p>
<p>Einige meiner HDR-Versuche finden sich in der Rubrik <a href="http://www.zotin.com/album/main.php?g2_itemId=1107">Fotografie</a>_ unter anderem auch das hier verwendete Bild des <a href="http://www.zotin.com/album/main.php?g2_itemId=1630">Reichstags</a>, allerdings bereits mit der <a href="http://graphicssoft.about.com/od/photoshop/ss/cs2morenew_2.htm">Linsenkorrektur </a>und Veränderung der Farbtemperatur.</p>
<p><br style="clear:both;" /></p>
<p><a href="http://photosight.at" target="_blank"><img id="image28" src="http://www.zotin.com/wp-content/uploads/2007/07/photosightat.thumbnail.gif" alt="photosight.at" align="left" hspace="3" /></a></p>
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