OccupyWallStreet, Politik, Umwelt, Gesellschaft und Lösungen

Bereits seit dem ersten Tag (17. September) beobachte ich die Occupy-Proteste in USA über solche Medien, wie twitter und versuche mir eigene Meinung darüber zu bilden. Auch einen Monat später in Hamburg habe ich die lokale (angekündigte & genehmigte) Demonstration am 15. Oktober 2011 besucht und sogar einige Bilder mitgebracht. Doch meine wichtigste Erkenntnis war, dass jeder von den Leuten, die bereit waren (und sind!) draußen 24/7 zu protestieren, eigene und persönliche Empörung mitbringt und sich nicht einfach einer Bewegung die von jemanden geführt wird anschließt und bestimmte Forderungen gegenüber wem auch immer öffentlich äußert, wie gewöhnlich es bei Protesten der Fall ist.

Was läuft also schief? Ist es “nur” die momentane Wirtschaftskriese? Ist es “nur” die Kluft zwischen Arm und Reich, die sich immer weiter ausdehnt? Oder ist es doch mehr als das und bedarf einer globalen Überholung unserer Gesellschaft?

Ob wir für letzteres tatsächlich schon bereit sind, werden viele generell anzweifeln, denn schließlich geht es uns hier im Westen/Europa/Deutschland unterm Strich gar nicht so schlecht. Zumindest behaupten es viele. Aber sollte man nicht langsam anfangen über den Tellerrand hinaus zu schauen? Sind wir tatsächlich so zivilisiert, wie wir eigentlich vorgeben zu sein? Schöpfen wir tatsächlich alle Möglichkeiten aus, die uns heute zur Verfügung stehen, um langfristig auf diesem Planeten überleben zu können? Ich denke nicht. Nein, ich bin absolut überzeugt, dass wir diesbezüglich noch sehr primitiv sind und noch viel gemeinsam lernen müssen. Und mit “wir” meine ich nicht irgendwelche Gestalten, die uns aus der Glotze anstarren, sondern DICH! Ich fange also bei mir an und du bei dir, und zwar jetzt!

Und was sollen wir tun, würdest du jetzt fragen? – Nachdenken, sich bilden, weiter nachdenken und mit anderen über das Nachgedachte diskutieren. Als zweiten Schritt wird man automatisch sein eigenes Verhalten hier und da einwenig ändern und man vermittelt im besten Falle das gelernte auch noch so seinen Kindern, dass es verstanden wird und haften bleibt. Alles zu hinterfragen ist natürlich und das darf und sollte auch jeder tun. Und wenn sich irgendwann mal die kritische Masse der Bevölkerung so verhält, dann haben wir tatsächlich die Chance auf eine Besserung. Eine Chance auf eine neue schöne Welt ohne Krieg, Gier und Ausbeutung, ohne stupide Jobs und ohne Sorgen die nächste Miete nicht bezahlen zu können.

Du willst wissen, wie das gehen soll? – Eine der zukünftigen Möglichkeiten, die meiner Meinung nach absolut erwähnenswert ist, ist das Modell der Ressourcenbasierten Wirtschaft. Noch nie gehört? Dann wird es Zeit sich etwas damit zu beschäftigen! In den folgenden 8. Kapiteln wird die Ressourcenbasierte Wirtschaft (RBW) bzw. resource based economy (RBE) wunderbar und verständlich erklärt:

Die Ressourcenbasierte Wirtschaft:

1. Geldwirtschaft
2. Der endgültige Zusammenbruch
3. Was ist relevant?
4. Die Wege zur sozialen Evolution
5. Eine Ressourcenbasierte Ökonomie
6. Städte, die denken
7. Natur oder Erziehung
8. Funktionale Spiritualität

#songsincode – Kreativitätsventil vieler Nerds

Es dauerte angeblich keine acht Stunden, seit dem ersten Tweet am 20. August 2009 mit dem Hashtag: #songsincode, bis es zu einem populären Trend twitternder Community wurde, ja beinahe twitter.com wieder mal kurzfristig auseinander nahm!

Der Sinn dieser Spielerei besteht wohl einfach darin, mit der Syntax irgend einer Programmiersprache oder einer Befehlsreihenfolge einen Songtitel oder eine Passage eines Songs so zu formulieren, dass Gleichgesinnte auf den ersten Blick den Song erkennen. Leute, die nichts mit Programmieren und Ähnlichem anfangen können, können selten einen Sinn in den seltsamen Tweets finden und ärgern sich dementsprechend auch. Dies ist ebenfalls bei Twitter sichtbar. Möglicherweise ist das neben der Entfaltung eigener Kreativität bei den Geeks, einer der Gründe, warum der Trend so schlagartig explodiert ist. (UPDATE: vorsicht, den Hashtag nutzen natürlich auch Spammer, also keine Links in den Tweets klicken! ;)

Das Geniale daran ist aber, dass die Musik selbst sofort in dem Kopf erklingt, sobald man die Zeilen liest und den Song erkennt. Unser Gehirn hilft also kräftig mit, dass wir beim Lesen der Songsincode-Tweets so viel Spaß haben!

Hier ein Versuch meinerseits auch auf dieser Weise bei Twitter mit zu musizieren:

me = new Cowboy() \n me.riding(“steel_horse”) \n if me.isDead()? || !me.isDead()? \n me.setWanted(true); \n end #songsincode

water->attach(smoke) && sky->attach(fire) #songsincode

while ($you->take_breath()) $me->watching($you) // #songsincode

if me.find(trouble.times) m = mother.Mary m.goTo(me) m.speak(wisdom.words) m.speak(‘Let it Be!’) end #songsincode #beatles =)

while (true) { Baby.hit(Britney) } #songsincode

UPDATE: Die Geschichte wie der Trend genau entstand, kann man hier nachlesen.

iPhone

iPhoneKaum ein Tag seit der Markteinführung des iPhones in den USA ist vergangen, schon stehen die zu hunderten bei ebay auch uns, Europäer zum kaufen bereit. Laut einer Umfrage bei facebook.com, wollen rund 7% der facebook Nutzer son ding haben!
Die ersten Käufer scheinen glücklich zu sein, aber ob sich der Preis von über 600 € jetzt lohnt, ist meiner Meinung nach, sehr fraglich. Da kauft man doch nur das Design, ein Handy, einen mp3 Player und einen Organizer hat man doch eh schon.. oder?